Individuelles Lernen im Team: der einfachste und effektivste Weg zum Erfolg 

Wie lernen wir? Wie lehren wir? Lerntypen Lernen Info
Liebe Kickers Familie,

wie lernen wir und wie lehren wir? Welcher Lerntyp verarbeitet wie Informationen? Speziell im Fußball gilt es in der Praxis den Spielern alle Möglichkeiten zu geben die Informationen aufzunehmen.

Unterschiedliche Lerntypen

„Du darfst in der U10 noch keine Taktiktafel verwenden.“ 

Diesen Spruch habe ich schon sehr oft gehört. Aber warum sollte das so sein?

Wirft man einen Blick in die Grundschulen, so steht hier das ganzheitliche Lernen auf dem Lehrplan. Das heißt nicht anderes, als dass die Kinder lernen, sich mit Herz, Hand und Verstand Wissen anzueignen. Die Forschung hat gezeigt, dass nur so effektives und schnelles Lernen möglich ist. 

Denn jeder Mensch ist ein Mix aus 3 Lerntypen, wobei diese unterschiedlich stark ausgeprägt sind.

1.     Der visuelle Typ lernt am besten über das Sehen. Neuen Lernstoff verknüpft er mit Bildern. 

2.     Dem auditiven Typ fällt es am leichtesten, durch Zuhören und Sprechen neues Wissen abzuspeichern. 

3.     Der kinästhetische Typ ist der Praktiker. Er lernt am schnellsten durch einfaches „Machen“.

Letztlich funktioniert Lernen also über unsere Sinne. Je besser diese als Team zusammenarbeiten, desto schneller lernt man. 

Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass die Lernangebote so erstellt werden müssen, dass alle Sinne ihren eigenen Reiz bekommen. 

 

Bedeutung für uns!

 

Und was bedeutet das nun für unsere U10 Kicker? 

Ganz einfach! Je ganzheitlicher das Training, desto größer wird der Lernerfolg bei jedem einzelnen Spieler. 

Konkret heißt das: 

Videoanalysen, das Erklären mit Hilfe einer Taktiktafel, aber auch das einfache Betrachten von Spielsituationen sorgen dafür, dass neues Wissen auf den ersten Blick visuell erfasst und langfristig abgespeichert wird. 

Liefert der Trainer dann noch Erklärungen und geht mit seinen Spielern ins Gespräch, bewirken die auditiven Sinne, also das Hören und Sprechen, den Lernerfolg. 

Und wenn ein Trainer mit seinen Spielern auf dieser Basis interagiert, werden automatisch auch die praktischen Übungen zu schnelleren Fortschritten führen. Denn die Spieler probieren bewusst das durch die visuellen und auditiven Sinne erlernte Wissen aus. Zu guter Letzt tragen dann noch die kinästhetischen Sinne ihren Teil zu einem optimalen Ergebnis bei.

Nicht umsonst heißt es, dass Spielpraxis und das regelmäßige Wiederholen von Bewegungsabläufen einen Spieler im Laufe seiner Fußballkarriere besser machen. 

Die Frage ist am Ende nur noch, welcher Spieler von den ihm angebotenen Lernmethoden am meisten profitiert. Die Antwort ist einfach: Jeder Einzelne!

Ganz gleich, welcher Lerntyp bei dem Kicker am stärksten ausgeprägt ist, ob der visuelle, der auditive oder der kinästhetische, er bekommt das, was er braucht. Denn zur Erinnerung: Jeder von uns ist ein Mix aus allen drei Lerntypen. Bekommen wir ein ganzheitliches Angebot, können wir uns das aussuchen, was uns am besten fördert und voranbringt. 

Der Vorteil für den Trainer: er kann seine ganze Mannschaft als Team zum Erfolg führen, ohne dabei Spieler auf der Strecke lassen zu müssen. Schließlich bekommt jeder seine ganz eigene individuelle Förderung.

Und was haben die Eltern von unseren jungen Kickern davon? 

Auch die Frage ist ganz leicht, zu beantworten: 

Die Kids lernen, optimal zu lernen. Eine Fähigkeit, die sie noch oft brauchen werden – auf dem Spielfeld ihres Lebens.

Und Spaß macht es den Jungs dann auch noch. Wer hat schon schlechte Laune, wenn er seine Stärken ausspielen kann?  

Euer Jonas

In unseren Trainingsangeboten, wie z. B. Kleingruppentraining oder Mannschaftstraining, bieten wir mit unseren qualifizierten Trainern genau diese Komponenten an. 

Eine Antwort

Kommentar verfassen

Mehr
Beiträge

Entdecke mehr von Fussballschule München ♥ Munich Kickers

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen